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Die beste Nacht, die Scotch bieten kann

Die Großen, die Wichtigen und die Gutvernetzten bei der Einführung der Special Releases 2015

Port Ellen und „White Penguins”: Die Präsentation der Special Releases 2015

Jeden Herbst stehe ich in einem überfüllten Raum und schenke an einem einzigen Abend Whisky im Wert von fünfzehntausend Pfund aus (wenn Sie, wie ich auf Gitarren stehen, dann würden Sie dafür ungefähr fünf Gretsch „White Penguins” bekommen). Gemeinsam mit meinen Kollegen, einschließlich der Master Blender Jim Beveridge und Keith Law, serviere ich unseren Gästen herrliche und oft auch außergewöhnlich seltene Whiskys – Single Malts und Single Grain Whiskys – in großzügiger Menge. Insgesamt sind es neun Whiskys, einer schöner als der andere.

Special Releases Range

The complete Special Releases 2015 range

Und wer bin ich? Nun, ich bin der Typ, der vor 15 Jahren die glorreiche Idee hatte, das Special Releases Programm ins Leben zu rufen. Obwohl ich hier nicht mehr aktiv bin, werde ich doch wie ein altes Vollblut gelegentlich wieder zurückgeholt, um ein paar Runden zu drehen und über Abfüllungen, Destillerien, Geschmacksnuancen der Whiskys zu sprechen und zu erklären, wie oder warum sie sich durch die Lagerung in Eichenfässern über 30 Jahre oder mehr entsprechend entwickelt haben.

Man fragt sich nun, wer sind die Großen und Wichtigen, die von dieser Großzügigkeit des weltweit führenden Scotch Whisky-Unternehmens profitieren? Suchen Sie mal im Internet nach „Special Releases”, dann treffen Sie schnell auf zahlreiche Social Media-Kommentatoren, die uns Gesellschaft leisten und die Whiskys, die wir ihnen einschenken, meistens großartig finden. Aber es gibt auch Journalisten der alten Schule (mit Bleistiften), Leute aus Funk und Fernsehen, Barkeeper, Mixologen, Küchenchefs und Food-Journalisten sowie einige unserer wichtigsten Kunden.

Falls Sie jetzt denken, das ist eine mächtige Sauforgie, muss ich doch darauf hinweisen, dass es zwar ein lauter und lebhafter Abend ist – eben der Beste den Scotch Whisky bieten kann – aber auch eine ernste und informative Angelegenheit. Gäste nehmen ihre Gläser, verziehen sich in dunkle Ecken und grübeln über die Besonderheiten jeder Spirituose nach. Es werden poetische und gelegentlich auch repräsentative Geschmacksprofile entwickelt, Worte gewechselt und feierlich abgenickt und Einigkeit erzielt. Dann wird die nächste Probe begutachtet.

Special Release Event

The crowd sampling and discussing the whiskies

Welche Whiskys kamen in diesem Jahr besonders gut an? Nun, es ist immer interessant, eine Einschätzung zu wagen, wohin die Begeisterung im Raum tendiert. Und ich tue das völlig unvoreingenommen, was meine „White Penguin”, den Port Ellen 32 Jahre anbelangt. Ein gehaltvoller und rauchiger Whisky durch die Lagerung in europäischer Eiche. Er entstand im letzten Jahr, in dem die Destillerie noch aktiv war und wird von Alice Lascelles als „Prachtexemplar eines Whiskys” bezeichnet.

Oder den „eleganten und anmutigen” Brora 37 Jahre (Dave Brooms Worte, nicht meine), den einen unserer Gäste als einfach „f*****g amazing” beschreibt. Aber die Menschen verraten sich, Sie müssen nur darauf achten, wo kritische Verkoster eine zweite „Begutachtung” ihres Favoriten vornehmen.

Brora 37 Port Ellen

Zweifellos einige der Stars des Abends.

Ich gehe davon aus, dass einer der unbestrittenen Sieger der süße, cremige und überraschend fruchtige Caledonian Single Grain 40 Jahre war. Oder sagen wir einfach „The Cally”. So wurde die Destillerie liebevoll von Mitarbeitern und Einwohnern von Dalry und Gorgie in Edinburgh, dem Standort der Destillerie, genannt. Ausgeschenkt wurde der Whisky von Keith Law, der in die Fußstapfen seiner Familie trat und seine Karriere vor vielen Jahren (tut mir leid, Keith) bei The Cally startete. Ein weiterer Höhepunkt war der Clynelish Select Reserve, ein Blend oder ein Vatted Malt aus Clynelish-Fässern. Eine Kreation von Jim Beveridge und seinem Team und ein Beispiel für den sehr ungewöhnlichen wachsigen Charakter, für den die Destillerie bekannt ist. Offensichtlich waren der Whisky oder Jim (oder beide) einfach „hinreißend”.

The Cally Jim

Einige unserer Gäste liebten auch den Pittyvaich 25 Jahre mit seiner Wachsigkeit und den süßen, typisch honigbetonten Dalwhinnie 25 Jahre. Aber ein Whisky, der in aller Munde war, war der Daluaine 34 Jahre, einer der Geheimtipps von Speyside mit einem ganz unverwechselbaren Charakter. Er bildet das „Rückgrat” vieler erlesener Blended Scotch Whiskys, wird aber in diesem Alter nur selten als Malt abgefüllt. Ein großer, gehaltvoller und wie einer der Gäste sagt, „altmodischer” Whisky, den man andächtig trinken und genießen sollte.

Und schließlich waren da noch die Leute, die der jährlichen Abfüllung des Lagavulin 12 Jahre den Vorzug gaben. „Mit seinem Charakter, geprägt von Asche und Rauch (Lagerfeuer) und einer leichten Bovril-Note”, ist er ganz sicher nichts für Zartbesaitete. Aber auch der ungetorfte Coal Ila 17 Jahre mit seiner „klebrigen Honigsüße, unterstrichen von einem Hauch frisch gewaschener Baumwolle, Bleistiftspänen und einer Spur Wacholderrauch”, wie die Autorin Alice Lascelles beschreibt.

Die endgültige Frage lautet natürlich, welcher war mein ganz persönlicher Favorit? Nun, ich muss sagen, ein Grund, warum Scotch der beliebteste Whisky weltweit ist, ist seine Vielfalt. Kein anderer Whisky und keine andere Spirituose haben eine so unglaubliche Geschmacksfülle und Textur. Und diese Vielfalt kommt durch diese besondere Serie von Whiskys hervorragend zur Geltung. Daher fällt mir die Wahl schwer, sehr schwer. Aber wenn ich wählen müsste, dann würde ich einen Clynelish und einen Coal Ila mit nach Hause nehmen, neben einer der „White Penguins”.

Dr. Nick Morgan
Head of Whisky Outreach

Bildergalerie mit weiteren Impressionen des Abends:

 

  

 

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